Das gibt die fluffigsten, besten Pellkartoffeln überhaupt und ein buttrig-zartes Pürree.
Es ist erstaunlich wie schon kleine Veränderungen eine große Wirkung haben.
Wer gerne Kartoffelbrei oder Kartoffelpflänzchen aus gekochten Kartoffeln isst, der sollte das unbedingt mal ausprobieren.
Was sind nun Salinenkartoffeln?
Früher haben die Arbeiter in Salzbergwerken rohe Kartoffeln mitgenommen und diese in die heisse Sole gelegt und garen lassen.
Mit Wasser wird das Salz aus dem Gestein gelöst und dann abtransportiert und eingedampft.
Im Gegensatz zu Nudeln werden die Kartoffeln auch im übersalztem Wasser nicht versalzen da sie schon selber viel Feuchtigkeit besitzen.
Man schmeckt das Salz fast garnicht aber durch das salzige Kochwasser wird die innere Struktur der Kartoffel ganz anders als beim sonstigen dämpfen oder kochen von Pellkartoffeln.
Ich habe es ausprobiert und dachte nicht dass sich dabei so viel tut, hat es aber.
Die Kartoffeln(vorwiegend festkochend) haben eine fast cremige Konsistenz wenn man sie nach dem Kochen schneidet.
Sie lassen sich wunderbar schälen da das salzige Kochwasser der Kartoffel etwas Wasser entzieht und so die Schale sich vom Kartoffelfleisch löst und super abzuziehen ist.
Zerstampfen ist mehr als leicht und Fett oder Flüssigkeit muss nicht mal mehr dazu um ein cremiges Pürree zu haben. Es ist dann halt etwas fester aber immer noch zart und flockig.
Kartoffeln am nächsten Tag sind immer noch weicher als normal, um die gekochten Kartoffeln dann zu schneiden und als Bratkartoffeln zu verwenden, nein eher nicht, dafür sind sie trotz normaler Kochzeit zu *cremig*.
Man kann sie aber wunderbar zerdrücken und damit eine Suppe machen.
Wieviel Salz nimmt man nun?
Etwa dreimal soviel Salz wie beim Nudeln kochen, es ist fast unmöglich die Kartoffeln zu versalzen.
Wichtig ist das man wirklich Pellkartoffeln macht. Mit geschälten Kartoffeln funktioniert das logischerweise nicht.
Mini-Kartoffeln sollen mit dieser Methode besonders gut werden und kommen danach noch samt Schale in die Pfanne zum anrösten.
Eignet sich also besonders für neue Kartoffeln die man als Beilage servieren will.
Das Salz bildet dann eine leichte Kruste und soll der Schale das gewisse Extra geben.
Das habe ich noch nicht ausprobiert aber nach dem erstaunlichen Ergebnis mit den Pellkartoffeln, werde ich das auch irgendwann ausprobieren.
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