Samstag, 20. Oktober 2012

Herbstlicher Eintopf

Was passt zu Herbst?

Kartoffeln, Erbsen, Kürbis...

Gerade Kartoffeln sind etwas das man recht oft isst..und Kürbis, ja wenn man so ein Teil mal hat, dann weiss man oft nicht was man damit tun soll.

Grüne, getrocknete und geschälte Erbsen sind billig und nährwerttechnisch hervorragend.
Und wer sie als kleine, grüne Kugeln nicht mag, kocht sie etwas länger und schon zerfallen sie.
Es ist überraschend wie dünn die Suppe dann erstmal wirkt.


Aber fangen wir einfach mal mit dem Rezept an. Für circa 4 Personen

800g Karotten (ca 40 cent je nach Packung)
800g Kartoffeln(man kann auch Pellkartoffeln vom Vortag nehmen ca 30 cent)
500g geschälte grüne Erbsen(ca 1 Euro)
500g Kürbis, geputzt(ca 50 cent)
500g Spinat(ca 40 cent)
Gewürze, Brühepulver, Wasser, etwas Öl oder ungehärtete Margarine (ca 20 cent?)


Geschälte grüne Erbsen brauchen nur 30 Minuten statt wie ungeschälte eine Stunde. Im Schnellkochtopf geht das natürlich noch besser und das spart auch Stromkosten.

Man braucht das Gemüse nicht anbraten, je nachdem wie einfach ihr kochen wollt.  Schneidet es nur in gleichmässig große Stücke.

Hokkaidokürbis muss man nicht schälen, normalen Speisekürbis schon. Kratzt das fluffige Kerngehäuse samt Kernen mit einem Löffel heraus.

Haltet auch ein paar leere Gläser mit Metallschraubdeckel bereit falls ihr etwas aufheben wollt/müsst.

Natürlich könnt ihr auch etwas anderes rein tun, frischen Knoblauch etwa. Vielleicht auch eine Tasse Reis oder Hirse..oder Quinoa.
Das ist zwar als Packung teurer, aber man braucht nicht viel und es gibt Abwechslung.
Angebratenes Gemüse bringt natürlich mehr Aroma und da man auf Vorrat kochen kann, ist es im Endeffekt nicht viel Arbeit wenn man es auf alle Mahlzeiten umrechnet.

Im Asialaden gibt es viele verschiedene Gewürze und Gewürzmischungen zum kleinem Preis..auch als ganze Gewürze, das bleibt länger frisch als gemahlenes.
Hebt gemahlene Gewürze imKühlschrank auf, das bewahrt Aroma.

Hier passt gut Curry und Paprika dazu...nicht zuviel Curry ausser ihr wollt es als Curry machen.
Dann ist Reis die klassische Beilage.

Ansonsten verbessert Vollkornbrot das Nährstoffprofil.

Wenn ihr im Asialaden wart, gebt ein paar Esslöffel Tahini(Sesampaste) oder Erdnussbutter dazu.
Sehr gut für ein ausgeglichenes Nährstoffprofil. Und es macht es cremiger.

Kocht das Gemüse und die Erbsen für eine halbe Stunde. Der Inhalt sollte mit soviel Wasser aufgegossen werden dass alles gut bedeckt ist.
Pellkartoffeln und den gefrorenen Spinat gibt man danach zu und lässt es nochmal 5 Minuten köcheln.
Spinat sollte nicht zu lange kochen und so kann man Pellkartoffeln gut verarbeiten.

Pellkartoffeln halten sich im Kühlschrank gut 3 Tage...in einer Papier- oder Stofftüte..in Plastik schimmeln sie.

Dazu dann 2 Scheiben Vollkornbrot und das  Nährstoffprofil sieht in etwa so aus wenn 4Personen es unter sich aufteilen :

100% des Eiweissbedarfs und 200% der essentiellen Aminosäuren.
4 Teel Rapsöl beim Kochen verwendet decken ebenso 100% des Omega3 Fettsäurebedarfs
Vitamine und Mineralien werden zu 50%(Vitamin C, E B5, B2) bis zu 400%(Vitamin K, Beta Carotin, Folsäure) gedeckt je nach Mineralien/Vitaminen.

Da diese durch natürliche Nahrungsmittel kommen, kann man nicht überdosieren.

Jede Portion liefert ca 750kcal, ja da ist das Öl mit dabei..ziemlich gute Kalorienbalance, oder?


Wieder eine Mahlzeit an der man seinen Magen gut füllen kann. Man kann es auch auf zweimal essen.
Oder einmachen...und dann kann man variieren.

Das eine Glas wärmt man auf und gibt Tomatensauce dazu, gefriergetrocknete Kräuter, vielleicht eine Dose Mischgemüse, ein paar Kapern, ein paar gehackte Oliven, Röstzwiebeln, scharfe eingelegte Paprika....

So muss man auch nicht alles wieder aufwärmen sondern hat den Eintopf gleich noch köchelnd in Gläser gefüllt, diese auf den Kopf gestellt und es haltbar gemacht.

Das schont auch die Nährstoffe statt es dann im Kühlschrank zu lagern und dann tagelang so stehen zu haben.

Gefriergetrocknete Kräuter sind fast so gut wie frische..sie halten sich besser und man gibt sie am Ende des Kochvorgangs zu. Kräuter enthalten sehr viele Mineralien.
Man gibt zwar nicht sehr viele zu, aber die Mischung machts.

Probiert doch auch mal süßen und mittelscharfen Senf zum würzen. Das Glas gibts schon um die 30 cent und es gibt vielen Gerichten eine neue, überraschende Note.
Gerade wenn man noch Reste hat die man verwerten will.
Senf ist auch sehr gesund.

Currymischungen im Asialaden sind oft 2 mal so teuer wie dieselbe Menge aus dem Supermarkt..man braucht aber nur 1/4 der Menge um dem europäischem Gaumen Genüge zu tun und wirklich Geschmack reinzubringen.


Falls ihr schwarze Oliven mögt, schüttet die schwarze Flüssigkeit nicht weg.
Die Oliven sind mit Eisengluconat geschwärzt, das gleiche was sonst teuer in hochwertigen Eisenpräparaten verkauft wird gegen Eisenmangel.
Benutzt es zum Kochen für die Brühe in etwa, vor allem wenn ihr eh Probleme mit Eisenmangel habt(Liebe Damen, während eurer Tage der extra Schuß Eisen).


Wenn ihr frisch gepressten Orangensaft mögt, den sollte man immer vor dem Essen trinken da er schnell verdaut wird.

Verstopft anderes, langsamer verdautes Essen den Weg, kann das zu Bauchgrummen kommen da die Enzyme der frischen Frucht zur Fermentation führen.

Unverträglichkeiten von frischem Obst und Gemüse sind oft auf falsche Essensfolge zurückzuführen.

Frisches, rohes Gemüse und Obst sollte zuerst gegessen werden da es schnell verdaut wird und ansonsten Probleme machen kann wenn es mit gekochter Nahrung gemischt wird oder zuletzt gegessen wird.


Das trifft nicht jeden oder bei kleinen Mengen, wer aber Probleme hat sollte mal auf so etwas achten.

Ein paar gewürfelte,angebratene Äpfel sind auch gut möglich als Zutat, oder als Variation wenn man sich ein eingewecktes Glas aufmacht.





2 Kommentare:

  1. hallöchen! das Rezept klingt interessant, aber ich muss auch ein bisschen Kritik loswerden.
    Ich habe Mühe, das "eigentliche Rezept" aus deinem Geschriebenen heraus zu filtern! Du solltest vielleicht etwas strukturierter schreiben, da sich der typische Internet-Schnell-Leser sonst nicht die Zeit nimmt.
    Dazu kommt noch der Hintergrund, der für den vielen Text ungeeignet ist, da er total unruhig ist und die Lesbarkeit extrem erschwert.
    Wenn ich jetzt alles richtig verstanden habe, dann ist das eigentliche Rezept, bzw. die Zubereitung das hier:
    "Kocht das Gemüse und die Erbsen für eine halbe Stunde. Der Inhalt sollte mit soviel Wasser aufgegossen werden dass alles gut bedeckt ist.
    Pellkartoffeln und den gefrorenen Spinat gibt man danach zu und lässt es nochmal 5 Minuten köcheln."

    Ansonsten finde ich deinen Blog und die Umsetzung wirklich gut. Zum Rezept einige Tipps, oder auch Rezeptvarianten ... und immer Hinweise, was gesund ist.
    Daumen hoch ^^

    greez
    vybz

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hmja ich gehöre wohl zu den Personen die soviel verschiedenes zu sagen haben dass sie am Ende selber nicht mehr genau wissen was sie zuerst sagen wollten.

      Aber ja, so in etwa ist das Rezept. Man kann z.b. den Kürbis auch anbraten oder was man sonst noch reinwerfen will, was übrig ist und weg muss.

      Wenn man das andere Gemüse anbrät zwecks mehr Aroma sollte man aber die Erbsen extra kochen.Im Schnellkochtopf 10- 15 Minuten, dann das angebratene Gemüse dazu, abschmecken und nochmal entsprechend köcheln lassen falls es einem zu bissfest ist.

      Ansonsten aufkochen und in Gläser abfüllen wenn man was einmachen will.

      Beim Einmachen ist wie gesagt wichtig dass die Deckel gut schließen..hat man z.b. das Gurkenglas geöffnet indem man einen Löffel unter den Deckel stemmte um das Vakuum zu lösen, ist der Deckel natürlich verformt und nicht mehr 100% dicht..also nicht mehr verwendbar.

      Hintergrund werde ich wohl ändern.

      Löschen