Donnerstag, 18. Oktober 2012

Containern...

..nana nicht gleich wegklicken, es geht hier nicht um Müll, wirklich nicht.

Sondern um zu krumme Gurken, verbeulte Dosen, abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum(was im Endeffekt bei Dosen heisst: Wir sind noch ein Jahr gut aber dürfen nicht mehr verkauft werden. Bei vielen verschweisten Nichtkühlartikeln ist es ähnlich)

Gut, das ist nicht direkt 'Kochen mit Hartz4' aber es gehört irgenwie zum Thema.


Sieht das denn nach Müll aus?

Gut, es landet auch unbrauchbares im Container, das ist klar..verschimmeltes, matschiges.
Manchmal werden dadurch auch eigentlich gute Sachen unbrauchbar.
http://www.dumpstern.de/ueber-das-containern/


Ehrlich gesagt ist es irrwitzig was weggeworfen wird, das auch an die Tafeln gehn könnte, aber es scheint das manche Konzerne Angst haben dass dann weniger bei ihnen gekauft wird wenn sie die Sachen spenden.

Manche Sachen sollte man nicht containern...Sachen die gekühlt oder gefroren werden müssten, gerade Milch- und Fleischprodukte.
Und zur Sicherheit würde auch keinem empfohlen werden etwas aus einem Container zu nehmen wo dann die abgelaufenen Billigschnitzel und Hähnchenbeine dazwischenliegen.

Fast alle Infekte die von Lebensmitteln übertragen werden, kommen von tierischen Produkten(Listerien-Rohmilchkäse, Wurst--Salmonellen in Eiern und Fleischprodukten etc pp) und die restlichen Fälle kommen von Nahrungsmitteln die durch tierische Sachen kontaminiert wurden(ausgelaufene Auftauflüssigkeit von Hähnchen auf demselben Brett wo man Salat schneidet-da hilft auch bloses abspülen nicht)


Die Konzerne erlauben containern nicht, allerdings sehen dass die meisten Angestellten weniger schlimm.

Solange man nicht alles aus dem Container räumt und rumwirft, den Parkplatz verschmutzt und laut ist.
Logischerweise mag das keiner und wer  den Joghurt an die Wand klatscht und dem Personal mehr Arbeit macht braucht sich nicht wundern wenn bald ein Schloß am Container ist und man Hausverbot hat.


Leise, sauber, ordentlich..keinen Krach beim räumen, kein rumschreien, die Sachen nicht neben den Container werfen und alles so hinterlassen wie man es gefunden hat.
Dann drücken die Angestellten gerne mal ein Auge zu.

Viele gehen unvorbereitet an sowas ran.

1. Die Gegend auskundschaften.

Wo sind die Container, wie kommt man am besten hin, sind sie nicht abgesperrt?

Abgesperrte Container könnt ihr vergessen, das Schloß zu knacken ist Sachbeschädigung und  wenn die Container versteckt sind hat man mehr Ruhe zum räumen und die Angestellten lassen es eher zu da die anderen Kunden es nicht sehn.

Keine Zäune übersteigen, das wäre  gewissermaßen Hausfriedensbruch.

Habt genug Tüten dabei. Plastik schneidet auf Dauer ein ausser ihr habt diese stabilen Taschen z.b. von Kaufland.
Baumwollstoff kann man heiss waschen. Rucksack ist nötig für schwere Sachen wo einem die Arme lang werden würden.

Gummihandschuhe, falls euch doch mal ein Fehlgriff glückt..und allgemein, sicher ist sicher.

Sachen die gut verpackt sind bzw die man gut abwaschen kann sind sicher.

Äpfel, Bananen, Gurken, Tomaten...die kann man auch mit Spüliwasser reinigen um auch nicht sichtbaren Schmutz los zu werden.

Blattsalate, offene Packungen ohne verpackte Einzelportionen(Schokoriegel ok mit Umverpackung..Kekse nicht) sollte man eher meiden. So wie Verpackungen aus Papier auch (z.B. Backmischungen/Mehl)

Ausnahme wären hier Eier im Pappkarton die man dann halt als hartgekochte Eier nutzen könnte(sofern nicht gerade eine Packung Schnitzelmatsche drüber ausgelaufen ist).


Eigentlich Sachen die völlig logisch sind wenn man drüber nachdenkt, aber oft wird das vergessen.

Containern ist eigentlich nicht erlaubt(eher so von wegen strafbar)...was bei genauer Betrachtung blödsinnig ist. Man würde denken Müll sei Müll und wie dieser entsorgt wird sei egal..
Kriminell ist hier eher das willentliche Wegwerfen von guten Lebensmitteln zwecks des Profits.
Wenn die Konzerne es wenigstens an die Tafeln weitergeben würden...aber nein..


Ist man also zuhause wird erstmal aufgeteilt in verschiedene Gruppen..wie etwa Obst/Gemüse, Fertiggerichte, Dosen und alles wird nochmal kontrolliert ob man Schäden übersehen hat.

Normalerweise sind die Sachen sauber. Dosen, Tetrapacks etc kann man mit richtig heissem Wasser und Waschmittel reinigen..das wirkt besser als Spüli.

Gemüse und Obst wäscht man mit sehr warmen Spüliwasser, spült sie mit klarem Wasser nach und kann dann noch mit einer Sprühflasche mit Essig nochmal drüber gehn.

Das lässt man dann so trocknen und wäscht das Obst nochmal vor dem Verzehr.
Essigsäure wirkt bakterienabtötend.


Was ihr macht ist eure Sache, dass es mittlerweile richtige Containergemeinschaften gibt zeigt wohl das die aufgebauschte Gefährlichkeit bei Containern nicht wirklich so schlimm sein kann, sonst würde sich die Community selber dezimieren.

Wer ganz großen Schiß vor bösen Bakterien hat bleibt bei Dosen, Tetrapacks und gut plastifizierten Produkten.
Darunter fallen auch Zitrusfrüchte. Erstens weil sie meist gewachst sind, die ätherischen Öle in der Schale desinfizierend wirken und durch die Dicke dieser, kaum Bakterien ins Innere gelangen und man sie prima waschen kann.

Aktuelle Containerstellen, Mitmacher und solche die einen fürs erste Mal unter die Fittiche nehmen findet man über google.
Ja es gibt schon Foren und google maps mit den betreffenden, lohnenden Stellen.

Also, benehmt euch anständig...


http://www.dumpstern.de/





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