Ein Problem für viele Hartz4ler ist auch..was tun wenn man etwas billig gekauft hat, aber es ist zuviel.
Oder man hat einen großen Topf voll essen, bringt es aber nirgendwo unter oder hat es über?
Wegwerfen ist weggeworfenes Geld.
Hier kommt das Altglas ins Spiel.
Vom Gurken- zum Marmeladenglas und auch Glasflaschen..alles was einen Metalldeckel hat, hebt solche Sachen auf.
Wenn man dann eine Extraportion Suppe gekocht hat, einen Beutel Tiefkühlgemüse hat den man nicht einfrieren kann und alles essen ist auch nicht drin, kocht es ein.
Dazu braucht es keinen großen Einmachtopf.
Wichtig ist...wascht das Glas sauber aus und füllt sehr heisses Wasser ein.
Das Essen das ihr kocht muss brodeln, kippt das heisse Wasser kurz vor dem einfüllen aus, schöpft die kochende Suppe/Eintopf/Gemüse in das Glas..es muss schnell gehn.
Dann den Metalldeckel fest draufschrauben und dreht das Glas auf den Kopf.
Benutzt Geschirrtücher oder Topflappen..es ist logischerweise kochendheiss und das zuschrauben geht anders schlecht.
Umdrehen deshalb da der Deckel immer die bakterielle Schwachstelle ist da die Gläser selbst bei randvoller Füllung immer etwas Luft drinen haben.
Kommt dann der Deckel mit dem heissen Inhalt in Kontakt tötet es sicher die Bakterien ab.
Lasst eure Gläser so stehen bis sie kühl sind und beschriftet sie.
Wenn man nur als Einzelperson isst, sind natürlich Marmeladen-Olivengläser etc viel praktischer als große Gurkengläser.
Wichtig ist dass ihr das Essen einkocht wenn es gerade frisch gemacht ist. Durch die Garzeit auf dem Herd ist es steril..wenn ihr es wiederaufwärmt und dann einmacht..naja..ausserdem gehn so mehr Nährstoffe flöten.
Übers Jahr habe ich den ganzen Schrank mit leeren Gläsern voll. Gerade im Herbst dann ist der Schrank plötzlich viel zu leer und man bräuchte noch Gläser weil man am einkochen ist.
Wichtig ist das der Deckel leicht nach innen gezogen ist..das heisst es ist steril und absolut dicht.
Sollte sich ein Deckel nach einiger Zeit wölben, schmeisst es komplett weg.
Bisher ist mir das nur in der Anfangszeit einmal passiert als ich wieder aufgewärmtes Essen eingemacht habe.
Kritisch zum Einmachen ist alles was Fleisch enthält, hier kann es schnell zu Botulismus kommen wenn man nicht aufpasst. Ebenso Eier wenn man z.b. Soleier einkocht.
Eier 10 Minuten kochen und dann noch bei mindestens 150Grad 10 Minuten im Backofen stehen lassen bevor man zudeckelt wäre anzuraten.
Faule Eier sind das Übelste...
Konzentrierte Brühen/Suppen/Eintöpfe sind durch den höheren Salzgehalt besser haltbar.
Dazu dann die Stücke erstmal aus dem Eintopf fischen und extra stellen um die Brühe dann zu reduzieren.
Lohnt sich bei dünnen Suppen wo man dann den Inhalt in die reduzierte Brühe gibt, aufkochen lässt und dann einmacht.
Bei dicken Eintöpfen klappt es logischerweise nicht.
So kann man dann auch ein Übermaß an geschenktem Gemüse/Obst für karge Zeiten haltbar machen ohne eine Kühltruhe zu brauchen.
Und selbstgemachtes Apfelmus schmeckt nun mal besser als gekauftes...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen